Zypern
Die Insel, wo Golf-Götter Urlaub machen
Klöster, Berge, Strände und Golf
Auf der großen Insel Zypern im östlichen Mittelmeer, der Insel voller Kirchen und Klöster, hat sich in den vergangenen zehn Jahren eine grandiose Tourismus-Metamorphose abgespielt – aus der antiken Kupferinsel ist eine Golf-Destination geworden, die man sich besser und schöner kaum vorstellen kann. Und es ist bezeichnend, dass dort, wo Golf einst entstand – mitten in den Weinbergen um das alte Kloster Stavros tis Minthis herum – sich der Tsada Golf Club mit großer Renovierungsanstrengung aus einem sportlichen Aschenputtel-Dasein zu einer blühenden Golf-Schönheit entwickelt hat, um wieder den Rang einzunehmen, der ihm gebührt: Top-Golf Course der Insel, und das allein schon wegen seiner Lage in den Bergen über Paphos im wahrsten Sinne des Wortes.
Zypern ist klimatisch so begünstigt wie das gesamte östliche Mittelmeer. Die Sonne scheint hier das ganze Jahr über. Sie trifft auf atemberaubende Küsten, blühende Berghänge und fazinierende Naturschauspiele wie etwa die gewaltige Küstenszenerie am angeblichen Geburtsort der Aphrodite zwischen Pissouri und Kouklia. Über 10.000 Jahre Kultur voller Legenden und Geschichten werden von der Sonne bestrahlt und jetzt auch eine Golflandschaft, die geeignet ist, die Insel Zypern zu einer der schönsten Golf-Urlaubs-Destinationen im Mittelmeerraum zu machen.
Hier soll einst die griechische Liebesgöttin Aphrodite an den Felsen der zypriotischen Südküste, „Petra Tou Romiou“ dem Meer entstiegen sein und damit die Grundlage für den schönen Slogan – Zypern, wo die Götter Urlaub machen – gelegt haben. Mythische Relikte und kulturelle Baudenkmale gibt es genug. Mit den Golf-Anlagen Tsada in den Bergen über Paphos, Secret Valley im Tal bei Kouklia und Aphrodite Hills in den felsigen Hügeln über dem Mittelmeer hat die Insel in vergangenen Jahren neue Zeichen gesetzt, sich neu positioniert, um den Slogan zu Recht abwandeln zu können in „Zypern, die Insel, wo die Golf-Götter Urlaub machen“. Zypern ist für die Zukunft gut aufgestellt, denn die Golf-Entwicklungsgötter haben für sich noch lange keinen Urlaub vorgesehen.
Zypern, das bedeutete in früher Vergangenheit Kupfer und dessen Abbau. Das bedeutete auch Reichtum und Interesse neidischer Nachbarn, die sich die Insel einverleiben wollten und sie auch okkupiert haben. Heutzutage ist der Tourismus sanft, nicht mehr kriegerisch oder kämpferisch. Besonders inspirieren dazu die langen Strände, verschwiegene Buchten und hohe Steilufer, bewaldete Berge und hügelige Weingärten. Die Insel kombiniert nicht nur warmes Klima (auch im Winter) mit gastfreundlichen Menschen, eine vielseitige Küche mit erstklassigen Weinen, die selbst Dionysos, dem Gott des Weines, gut schmecken würden, sondern sie stellt ein großartiges Amphitheater der Kulturen dar mit Klöstern in den Bergen und wunderschönen Kirchen überall im Lande. Auf Zypern gehen Naturerlebnis und Kulturgenuss eine wirklich harmonische Verbindung ein, in und mit der sich Urlauber zu jeder Jahreszeit wohlfühlen können.
Geschichte und Gegenwart sind im Südwesten der Insel, in Paphos, enger miteinander verbunden als in irgendeiner anderen Stadt Zyperns. Zwischen Wohnhäusern, Geschäften, Tavernen und Hotels stößt man überall auf Zeugen der Vergangenheit. Mosaiken und Prunkgräber lassen eine wertvolle Antike erahnen, Burgen, Kirchen und Moscheen zeugen von verschiedenen Herrschern und Religionen. Der Sage nach hielt sich Aphrodite, die Liebesgöttin, im Süden der Insel am liebsten auf. Dort ist heute noch das Aphrodite-Heiligtum bei Kouklia (Alt-Paphos) Ziel von Historie-Pilgern aus aller Welt. Stille unter Oliven- und Johannisbrotbäumen findet man rund um das „Bad der Aphrodite“ im Nordwesten der Akamas-Halbinsel bei Polis.
Zwischen Paphos, Pissouri und Limassol präsentieren sich antike Relikte (Tempel und Amphitheater) in schlanker Reihe. Hier stößt auch das Troodos-Gebirge durch viele Weingärten bis an den Küstensaum vor und hier befindet sich Petra Tou Romiou, der Aphrodite-Felsen. Wenig östlich davon liegen die Pissouri Bay und Cape Aspro, der südlichste Punkt der Insel, wo das Dorf Pissouri pittoresk hoch über dem Meer und der Pissouri Bay aufragt. Die Bucht wird nicht nur beherrscht von den beiden Kaps, sondern insbesondere von den beiden grandiosen Hoteleinrichtungen Columbia Beachotel und Columbia Beach Resort – mit das Beste, was Zypern an Hotelanlagen und Gastlichkeit zu bieten hat.
Bleiben noch zu erwähnen das weiße Häusermeer, Hafen und Promenade von Limassol, der wichtigsten Hafenstadt Zyperns, deren Altstadt spektakulär ist, von kleinen Tavernen nur so strotzt und sich insbesondere zum guten Shopping anbietet.
Göttliches Golf auf kirchlichem Grund und Boden
Zu Beginn der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts konnte auf Zypern nur in der britischen Garnison Episkopi von einer ausgewählten Elite, auf keinen Fall jedoch von Touristen Golf gespielt werden. Das konnte und sollte auf der Insel jedoch kein Dauerzustand bleiben.
Der Aufbruch zu neuen Golf-Ufern fand Mitte der 90er Jahre statt. Und wie immer hatte die Kirche ihre Hände im Spiel. Auf einer Insel, deren Bevölkerung und Baudenkmale stark religiös und kirchlich geprägt sind, konnte es kein Wunder sein, sondern muss es als „göttliche Fügung“ betrachtet werden, dass der erste, für den Tourismus gedachte Golfplatz in einer Berg- und Tal-Landschaft rund um ein altes Kloster, dem Stavros tis Minthis, entstand.
Goldene Golf-Zukunft
Mit dem Aphrodite Hills Golf Resort, der Erweiterung von Secret Valley und der Renovierung und Neugestaltung von Tsada ist die Südwestküste Zyperns, der ehemaligen Kupferinsel, zu einem Golf-Eldorado geworden. Und die Zeiten werden noch goldener aussehen – zumindest ist es so geplant. Nicht nur in Tsada und Secret Valley hat die neue Golf-Zeitrechnung schon begonnen. Auch auf den Hügeln von Aphrodite werden bereits Pläne für eine Erweiterung um 18 Löcher geschmiedet. Zwischen Paphos und dem Internationalen Airport soll ein Golf-Resort an der Küste entstehen, zwischen Episkopi und Pissouri ist eine Großanlage mit Resortcharakter geplant. Limassol wird in Bälde über Golfmöglichkeiten verfügen. Im Osten bei Agia Napa sollen ebenfalls Golfzeichen gesetzt werden. Schließlich will die Region im Nordwesten um Polis, also nahe an den Aphrodite-Bädern, nicht abseits stehen. Eine Golfanlage mit Wohn-Immobilien sind hier in Planung. Die Insel Zypern entwickelt sich zu der bedeutendsten Golfreise-Destination des östlichen Mittelmeeres. Ganz im Sinne des abgewandelten Werbeslogans „Wo Golfgötter Urlaub machen“ kann sich jeder Golftourist wohl und geborgen fühlen.
Kalo Sorisate – ruft man hier jedem Gast und Fremden zu. Das bedeutet einerseits „Willkommen“ anderseits aber auch die Aufforderung zum Mitmachen. Beim Tanz immer - und bei Golf auf Zypern sowieso. n
Tsada Golf Club
Paphos, Zypern, Tel. +357-26-642774, Fax: +357 26 642776
golfers2@cytanet.com.cy www.cyprusgolf.com/tsada.htm
18 Löcher, 6060 m, Par 72
Tsada Golf wurde von Donald Steel designed und Mitte der 90er Jahre eröffnet. Der Platz beinhaltet nicht nur Fairways und Greens, sondern auch Weinberge und Nussbaum-Haine, wo man sich im Herbst an den blauen Trauben laben und Walnüsse ernten kann. Golftechnisch galt Tsada Course auf den Hügeln und dem Talkessel rund um das alte Kloster als schwer, wegen seiner hängenden Fairways, gewaltigen steinigen Roughs und pfeilschnellen Greens wurde der Platz partiell sogar als „unfair“ empfunden.
Das gehört seit wenigen Monaten der Vergangenheit an. Tsada wurde von 2006 auf 2007 komplett überarbeitet, lochweise völlig neu gestaltet (z.B. aus der 14, einem Par 3, wurde ein spektakuläres Par 4 mit Terrassen-Abschlägen über eine Schlucht; die 15, ein kurzes, aber schwieriges Par 4, wurde zu einem fairen, aber auch schweren Par 3 umgebaut). Die steinigen Roughs verschwanden. Auf Tsadas Höhen gibt es nur noch Grün. Ein neues Clubhaus befindet sich im Bau, nagelneue Übungsanlagen sind bereits in Betrieb. Tsada ist an alter Stelle mit neuem Design für die Zukunft gerüstet und stellt sich nun als das dar, was es immer war – das Golf-Juwel der von Zypern.
Secret Valley Golf Club
Kouklia, Zypern, Tel. +357-26-27 4000, Fax: +357-26-27 4001
secretvalley@spidernet.com.cy www.cyprusgolf.com/sv_about_us.htm
18 Löcher, 5795 m, Par 72
Es dauert nicht mehr allzu lange Zeit, dann wird das Geheimnis des verwunschenen Tals an der Südküste zwischen dem Felsen der Aphrodite und der alten Herrscherstadt Kouklia gelüftet. Hier im Secret Valley, einem Tal, dessen Steinverfärbung in der Nachmittags- und Abendsonne sehr an Arizona und dessen bunte Wüstenfarben erinnert, soll aus dem bisher 18-Löcher-Champion ein 36-Löcher-Golf-Gigant entstehen. Die zweitälteste Anlage der Insel, die wie Tsada zu den Cyprus Golf Resorts gehört, wird die erste auf Zypern sein, die ihren Besuchern golferische Großmaße anbietet in einer Lage, wie sie schöner kaum sein kann. Erlebnis und Gefühl pur - das stellt Secret Valley seit seiner Gründung im Jahr 1996 dar. Der 18er Champion, auf dem sich hartes, steiniges Rough und bunte Muschelkalk-Berghänge mit dem satten Grün der Fairways und Greens abwechseln, wurde schneller als die Schwesteranlage auf Tsadas Höhen von 2003 bis 2005 generalüberholt und in einen Top-Pflegezustand versetzt, die Tee-Boxen mit Kakteen und Oleanderstauden verschönt. Schon jetzt hat der Golf Course das Prädikat Champion für seine Vielfalt und den Abwechslungsreichtum auf jeden Fall verdient. Man darf gespannt sein, wie sich die Erweiterung auf 36 Löcher auswirkt. Das Gelände gibt etwas Großes her. Und in den Cyprus Golf Resorts verfügt man über das Können, Quantität mit Qualität zu verbinden.
Aphrodite Hills Golf
2, Aphrodite Avenue, 8509 Kouklia
Cyprus, Tel. +357-26-828 200, Fax: +357-26-828 201
golfers2@cytanet.com.cy www.aphroditehills.com
18 Löcher, 6232 m, Par 70
In direkter Nachbarschaft zu Secret Valley und den Aphrodite-Felsen, aber hoch über dem Mittelmeer wurde der dritte Zacken der zypriotischen Golf-Krone entwickelt. Aphrodite Hills Golf Course ist deshalb der bezeichnende Name, der für Golfer und Kenner mittlerweile zum Begriff geworden ist. Der Golf Club stellt einen Teil des ersten kompletten Golf-Resorts der Insel dar. Der Aphrodite Golf Course - in nur zwei Jahren Bauzeit errichtet – ist schnell zu echter Berühmtheit gelangt: wegen seines Designs, seiner zum Teil spektakulären Spielbahnen (7, 8, 11, 12, 18), seines außergewöhnlich guten Pflegezustandes, der extraordinären Übungsmöglichkeiten. Zumindest ist es die Lage hoch über dem Meer, die so prächtige Aussichten ermöglicht, dass sie fast den Spielbetrieb hindern. Unvergesslich: die atemberaubende Abfahrt mit dem Buggy über wilde Serpentinen zum Tee 7, um dann über eine Schlucht auf ein Grün abzuschlagen, das kaum Handtuchcharakter aufzuweisen scheint. Aphrodite Hills Golf ist traumhaft, schwer aber fair – realisierte Vision von gutem Golf-Urlaub.








